Zu Beginn der neuen Legislaturperiode rücken zunehmend Fragen in den Mittelpunkt, wie eine erfolgreiche Digitalisierung des Bildungsstandortes Deutschland gelingen kann. Das Bündnis für Bildung hat daher ein aktuelles Impulspapier verfasst, das die entscheidenden Felder und Herausforderungen einer erfolgreichen Bildungs-Digitalisierung identifiziert und klare Umsetzungsvorschläge bietet.

Grundsätzlich kommt das Bündnis für Bildung zu einer ernüchternden Bestandsaufnahme für Deutschland. Das deutsche Bildungssystem habe den immer stärkeren Trend zur Digitalisierung zu lange ignoriert und liege nun im internationalen Vergleich zurück.

„Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Bildungssystem nur dann zukunftssicher sein kann, wenn alle Akteure aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft zusammenarbeiten und in einen engen Dialog treten. Mit diesem Impulspapier und den darin enthaltenen Handlungsempfehlungen, auf der Basis von Experten-Workshops und Interviews, haben wir einen wichtigen gemeinsamen Schritt in der Unterstützung der bevorstehenden Digitalisierungsprozesse geleistet“, erläutert Beth Havinga, Geschäftsleiterin des Bündnisses für Bildung.

Das Bündnis für Bildung ist ein gemeinnütziger Verein von Akteuren aus Wirtschaft und Wissenschaft, der sowohl auf die Möglichkeiten und Herausforderungen beim Einsatz von IT in Bildungseinrichtungen aufmerksam machen will, als auch Lösungen für anbieterneutrale IT-Landschaften in der Bildung entwickelt

Die angestrebte Kooperation und Vernetzung möglichst vieler Akteure der Digitalisierung findet sich übrigens bereits auf der Ebene der Vereine und Institutionen, welche die digitale Transformation voranbringen und unterstützen möchten. Die Charta digitale Vernetzung, die sich als übergeordnete Initiative zur Förderung aller Themen der digitalen Vernetzung versteht, freut sich, dass am vorliegenden Impulspapier auch Mitglieder aus ihren Reihen mitgewirkt und damit einen wichtigen und zukunftsträchtigen Beitrag leisten konnten.

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