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Die Arbeitsgruppe Ethik des Charta-Mitglieds Initiative D21 hat einen neuen Denkimpuls veröffentlicht. Dieser beschäftigt sich mit den Wert- und Moralvorstellungen rund um den Einsatz von Robotern in der Pflege. Aufgrund der steten Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz, soll das Papier eine Diskussion über die ethischen Grundlagen des Einsatzes der neuen Technologien anstoßen, die in den Augen vieler Experten dringend geführt werden muss.

Die Ausgangslage ist klar: Künftig wird der Anteil pflegebedürftiger Menschen steigen. Verantwortlich dafür sind der demographische Wandel und die steigende Lebenserwartung. Dabei ist nicht zu erwarten, dass sich die Zahl der Pflegekräfte im gleichen Maße vergrößert. Um einen echten Pflegenotstand zu vermeiden, wäre der großflächige Einsatz von Robotern als persönliche Assistenten für ältere Menschen eine vielversprechende Möglichkeit. Ein erstes Pilotprojekt in einem Altenheim läuft seit diesem Herbst.

In dem lesenswerten Papier gehen die beiden Autoren Martin Vesper (digitalStrom/D21) und Carolin Hoffmann (digitalStrom) auch anhand konkreter Beispiele ethischen Fragen nach, die sich im Zuge des Einsatzes von Robotern in der Pflege stellen.

Der aktuelle Titel ist Teil der Dialogreihe „Denkimpulse zur digitalen Ethik“, für welche die Initiative D21 in ihrer Arbeitsgruppe angesehene Experten zu interdisziplinären Diskussionen lädt. Ziel des Engagements der AG Ethik ist es, bestehende ethische Grundvorstellungen für die digitalisierte Welt zu übersetzen.

http://initiatived21.de/publikationen/denkimpulse-zur-digitalen-ethik/

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